17. Internationales "Lange Strecke Schwimmen" in Rosenheim

09.06.2006


Nur vier Wochen nach den Deutschen-Mastersmeisterschaften über die Langen Strecken hatten die Spezialisten vom 26. - 28.5.2006 in Rosenheim die Möglichkeit sich mit den Aktiven der Offenen Klasse über die Langen Strecken zu messen. Auf dem Programm standen alle Strecken ab 200 m und bis 1500m Freistil.
An diesem Wettkampf, der im Freibad ausgetragen wurde, nahmen Aktive aus 54 Vereinen teil und es gab über 2000 Starts. Die weiteste Anreise aus Deutschland hatte Bille Hamburg und die überhaupt weiteste Anreise hatte ein Aktiver aus Australien. Große Mannschaften kamen auch aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien. Von den Robben hat sich Stefan Kamlage auf den Weg ins Voraplengebiet gemacht. Die Stimmung beim Wettkampf war recht gut und wurde auch durch das von Tag zu Tag schlechter werdende Wetter nicht beeinträchtigt. Ein ganz besonderer Dank geht hier an die Delphine aus Ingolstadt um Martina Markus und Ekkes Gebauer für das Asyl im Zelt während der Veranstaltung. Die Veranstalter haben alles getan, damit sich die Aktiven trotz des Wetters wohlgefühlt haben.
Bei diesem Wettkampf wird zwar nach Altersklassen gewertet, aber die Läufe werden nach Zeiten gesetzt. Durch diese Einteilung kommt es zu spannenden Rennen, die für den kundigen Zuschauer sehr interessant sind. In diesem Jahr war die Wettkampfreihenfolge so, dass bei den Freistilstrecken mit den 400 am Freitag gestartet wurde, die 800 am Samstagabend waren und am Sonntag schließlich die 200 und 1500 auf dem Programm standen. Gerade bei den 400 und 800 F hat sich wieder gezeigt, dass Erfahrung auf diesen Strecken ganz wichtig ist, denn nach jeweils sehr flottem Beginn durch die jugendlichen Aktiven konnte sich Stefan gegen Ende der Rennen souverän durchsetzen und gewann seine Läufe in Saisonbestzeiten (400 F in 4:40,84 und 800 F in 9:50,00). Die Leistungen am Sonntag haben unter dem anhaltend starken Regen gelitten, waren aber trotzdem noch recht gut (200 F in 2:13,11 und 1500 F in 18:48,86). In der AK 35 bedeuteten die Leistungen jeweils den ersten Platz und auch unter allen Teilnehmern gab es immer Plazierungen unter den ersten 10. In der Vierkampfwertung, die für jede Altersklasse ausgeschrieben war, konnte Stefan den ersten Platz mit der optimalen Punktzahl erreichen und somit eine Prämie gewinnen. Trotz des durchwachsenen Wetters war es eine gelungene Veranstaltung, die Spaß gemacht hat und auch weiterhin im Wettkampfkalender der Robben ihren Platz haben sollte.