Masters-DM im Freiwasserschwimmen 2005 im Straussee

28.06.2005


Während die jugendlichen Aktiven der Robben am 25./26. Juni 2005 in Hamburg an einem Wettkampf teilnahmen, gab es für die Masters die Möglichkeit, in Strausberg zu starten. Dort fanden im wunderschönen Strandbad in diesem Jahr vom 24. bis 27. Juni die Deutschen und Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen statt. Bei dieser Veranstaltung gingen in den verschiedenen Wettkämpfen die Jugend, die Offene Klasse und die Masters an den Start. Für die Masters gab es am 25. Juni die 5 km im Programm. Bei sehr guten äußeren Bedingungen stellten sich etwa 60 männliche Masters am Vormittag und etwa ebenso viele weibliche Masters gegen Mittag der Herausforderung.
Bei den Robben gibt es im Männerbereich zur Zeit leider nur sehr wenige Aktive, die an den Rennen über die ganz langen Strecken an den Start gehen. So war bei dieser Veranstaltung Stefan Kamlage der einzige Vertreter des BSC. Bei den Frauen war keine Aktive des BSC am Start, was auch an der Vorbereitung auf die Masters-EM im Sommer lag.
Der Start für die Männer erfolgte um 9:00 Uhr im Strandbad Strausberg bei optimalen Bedingungen: Das Wasser war etwa 23°C warm, die Sonne schien und es war windstill. Auf Grund der Kurssetzung war der Start etwas hektisch, da die erste Tonne, die es zu umrunden galt, bereits nach 120 Metern erreicht war. Zum Glück ging es bei den Masters ohne Blessuren ab. Das Feld ordnete sich dann auf dem Weg zur nächsten Tonne aber schnell. Die Spitze übernahm Sebastian Wiese (Wf. Spandau, AK 30), gefolgt von einem Mitstreiter aus seiner Altersklasse. Bis zum fünften Platz des Feldes gab es eine klare Reihenfolge. Dahinter hatte sich eine Vierer-Gruppe gebildet, die bis zur letzten Tonne vor dem Ziel des 1.250m langen Rundkurses zusammen blieb. In dieser Gruppe konnte sich auch Stefan Kamlage halten. Etwa 500 m vor dem Ziel haben die erfahreneren Aktiven über die 5 km aus der Gruppe das Tempo angezogen und die Gruppe wurde gesprengt.
Die beiden Schnellsten erreichten das Ziel in einer Zeit von knapp unter einer Stunde. Dahinter tat sich eine Lücke von gut fünf Minuten auf. Die nächsten Plätze gingen dann fast im 10-Sekundentakt weg, wobei es im Verlauf des Rennens kaum Verschiebungen auf den Plätzen, wohl aber bei den Abständen gab. Die Plätze 3 bis 9 lagen im Ziel nur 75 Sekunden auseinander. Stefan Kamlage erreichte in 1:06:48 das Ziel und wurde damit bei seinem ersten Rennen über 5 km 9. im gesamten Feld und konnte seine Altersklasse (AK 35) mit großem Vorsprung gewinnen.
Die Versorgung der Aktiven nach dem Rennen war ausgezeichnet. Direkt im Zielbereich wurde warmer Tee gereicht, die Wasserwacht war mit einem großen Aufgebot vor Ort, musste aber bis zum Nachmittag nicht eingreifen, und es gab ein reichhaltiges Speisenangebot zu angemessenen Preisen. Das Highlight nach dem Rennen war aber ganz sicher die Massage, die jeder Aktive nach seinem Rennen unentgeltlich bekommen konnte. Die zahlreichen Helfer haben den Wettkampf zu einer sehr gelungenen Veranstaltung werden lassen.

Stefan Kamlage